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 Jagd im Süden I Quest

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BeitragThema: Jagd im Süden I Quest   Sa Apr 14, 2012 1:56 am

Teilnehmer: Jojo, Kathi, Jule, Dominique

Alaska. Ein langer, sehr langer Winter voller Schnee und Eis. Der Wind pfeift über das Land. Die Hirsche sterben wo sie nach Gras suchen, die Wölfe wo sie Jagen. Hierhat der Rat der Rudel getagt und nun treffen sich hier die ausgewählten Wölfe um in den Süden aufzubrechechen, wo sie jagen sollen um Fleisch zu ihren Gefährten zu bringen. Die Ausgewählten müssen starke, ausdauernde Wölfe sein, denn der Marsch ist lang und schwer. Wer nicht stark genug ist muss sterben. Manchmal werden sie den Spuren der Hirsche folgen können, die sich auch nach SÜden aufgemacht haben. nächte werdensie in Kälte und Schnee verbringen und auf der Jagd. Die Tage sollen sie inHöhlen überstehen, geschützt. Kraft müssen sie schöpfen, denn diese Reisewird an ihren Kräften zehren.
Der Treffpunkt ist eine markante, steil in den Himmel aufragende Felswand.

Ihr spielt nun das ersteTreffen der ausgewählten Wölfe und die erste Nacht in der sie reisen, diese wird relativ ungestört vorrüber gehen. Wenn der Tag anbricht wirtd es wieder eine Storytellerpost geben. Denkt daran, dass die Wölfe jagen und fressen müssen. Viel Spaß beim Posten (:
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Jule
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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   Sa Apr 14, 2012 3:47 am




Daphne und Rhonda waren die Ersten die den vereinbarten Treffpunkt erreichten. Noch waren sie gestärkt von der letzten erfolgreichen Jagd ihres Rudels.
Die jungen Schwestern wurden von ihrem Rudel ausgewählt, weil sie schnell und kräftig sind. Beide besitzen sehr scharfe Sinne. Ihr Jagdinstinkt ist weit ausgeprägt.
Der kalte, gefrorene Schnee auf dem sich die zwei Fähen bewegten ist hart und kalt. Ihre Pfoten schmerzten und ihr Blick war von dem vielen Weiß geblendet. „Werden weitere Wölfe erscheinen?“ ,fragte Rhonda: „ Wie lange müssen wir denn warten?“ „Ich weiß es nicht“ ,gab Daphne zurück : „Wir müssen abwarten.“ Die beiden Wölfe suchten sich einen kleinen Unterschlupf in der großen Felswand und verweilten dort. Es herrschte eine einsame Stille und die Kälte des Winters wurde ohne Bewegung unerträglich, auch wenn sich die Schwestern zusammenkuschelten. Sekunden fühlten sich wie Stunden und Stunden wie Sekunden an. Plötzlich hörte Daphne durch die Stille der Landschaft schwere Schritte im Schnee. Auch Rhonda nahm sie wahr. Das trabende Geräusch wurde immer lauter und ein Wolf erschien im Blickfeld der beiden Fähen. Die erleichterten Schwestern setzten sich auf und schlichen langsam und wachsam aus ihrem Versteck.
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Kathi
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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   Sa Apr 14, 2012 5:28 am






Die drei Timberwölfe Alina, Electra und Goldstern vom Nachtsternrudel hatten einen weiten Weg hinter sich. Sie kamen aus Richtung Süden. Electra war die Alphafähe der Gruppe, sie ist eine der besten Jägerinnen im Rudel und hat schon sehr viel Erfahrung gesammelt. Alina und Goldstern gehörten mit zum Jungblut des Rudels. Sie waren kräftig und stark. Henry hatte die drei besonders gut auf ihre Aufgabe vorbereitet. Verschiedene Techniken geübt und neue Erfunden. Nun lag es an ihnen mit den anderen Wölfen zu Jagen und ihr Wissen weiter zu geben.
Sie waren endlich da! Der Schnee war kalt, am Himmel waren dunkle Wolken zu sehen. Electra schaute sich um. Nichts zu sehen. Doch Goldstern und Alina liefen auf eine Höhle zu, hatten sich dort die anderen Wölfe versteckt?! Es erschienen 2 Fähen. Electra nahm die Spitze der Gruppe an und ging nun voran.
Dann ergriff sie das Wort: „ Hallo wir sind Alina, Goldstern und Electra vom Nachsternrudel." Doch bevor sie den Satz zu Ende gebracht hatte erschienen weitere Wölfe in ihrem Augenwinkel.

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Dominique
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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   Sa Apr 14, 2012 10:10 am



Weiß...weiß...weiß... Überall. Alles. Keine Kontraste im blendend hellen Schnee und dem Himmel, der ihm so ähnelte. Phayra kniff die Augen zusammen, während sie schweren Schrittes neben Sphar hertrottete. Er mühte sich, ihr nicht zu zeigen, dass auch er lange nicht mehr über das volle Maß seiner Kräfte verfügte. Doch sein schwerer, stoßweiser Atem und eine dazu passende Gangart, wie das ermattete Fell verrieten ihn. Sie musste nach außen hin einen ähnlichen Eindruck hinterlassen. Der grelle Schnee stach in die Augen, doch am Horizont näherte sich eindeutig eine schroffe Felskante. Das erste Etappenziel, wie Maybe ihnen erklärt hatte. Am liebsten, hatte sie gesagt, wäre sie selbst mit auf die Jagd gegangen, doch sie wurde schließlich mehr denn je dort gebraucht, wo sie war. Im tiefen Süden. Im Norden Argentiniens. Fast Augenblicklich riss eine Fährte die Geschwister aus den Gedanken. Sie waren nicht die ersten. Die Pfotenspuren waren zwar schon mit frischem Schnee gefüllt, doch sie waren unverkennbar die von Wölfen. Drei an der Zahl. Der strenge Geruch einer dominanten Fähe und ihrer Begleiter haftete daran. Schon verwaschen, dennoch leicht zu finden. Sie führten direkt in Richtung des Felsens. Von Osten her schienen die Fährten zweier weiterer Wölfe zu kommen. Kleiner, als die Kollegen aus den Süden, größer jedoch, als sie selbst waren. Stimmen wurden hörbar und endlich erschienen die Wölfe auch in ihrem Blickfeld. Sofort nahm Sphar eine aufrechtere Haltung an. Phayra tat es ihm nach. Die drei Großen aus dem Süden schienen gerade erst angekommen.Alle anwesenden Wölfe waren von dem Ewigen Winter, wie man ihn im Clan nannte,mitgenommen. Einige mehr, andere weniger. Das, dachte Phayra, als sie die Fremden musterte, wird in nächster Zeit meine Jagdgruppe sein. Schnell senkte sie, angesichts der vermehrt höheren Ränge, den Kopf. Sie wusste genau, dass ihr Bruder dies nicht tun würde. Der wandt seinen Kopf leicht nach rechts. Nicht jedoch so weit, wie er es in Anwesenheit seines Vaters getan hätte. Phayra hoffte, das würde auch den hochrangigen Wölfen genügen. Sie versuchte, Sphar mental zu vermitteln, das Maul zu halten, doch das hatte noch nie funktioniert. "Seit gegrüßt, ihr Jäger aus der Fremde! Wenn ihr gestattet, wage ich es, uns vorzustellen: Ich bin Sphar und das ist meine Schwester Phayra. Unser Zuhause ist der Waldbrandclan. Es freut mich, auf der bevorstehenden Reise an eurer Seite jagen zu dürfen." Jetzt konnte die junge Fähe nur noch beten, dass ihre Nervosität noh nicht zu riechen war. Vielleicht - und das hoffte Phayra sehr - hatte Sphar das Richtige getan. Andernfalls würde er bald zurechtgewiesen werden. Die junge Fähe wollte sich nicht vorstellen, wie dehr der Ruf des Rudels darunter gelitten hätte. Sie schauderte und verdrängte den Gedanken.
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Kathi
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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   Sa Apr 14, 2012 10:05 pm

Von Rechts kamen zwei andere Wölfe näher, sie stellten sich vor, sie waren vom Waldbrandclan. Ellectra bemerkte wie sie sich sogleich unter ordneten. Sie freute sich die anderen Wölfe kennen zu lernen und auf die bevorstehende Jagd. Alina und Goldstern die sich bisher im Hintergrund gehalten hatten traten einen Schritt vor. Goldstern schaute die beiden Mähnenwölfe an. Er hoffte in Sphar einen neuen Freund zu finden. „ So dann fehlen nur noch die Wölfe aus dem Kiowa Rudel, hoffentlich erscheinen sie bald, damit wir los gehen können.“ sagte Goldstern zu Sphar gewand. Electra fügte freundlich hinzu: Schön euch kennen zu lernen“, und schaute die beiden Pallifähen an um ihre Namen zu erfahren. Der Himmel wurde immer dunkler, obwohl es erst nachmittag war. Es fing an leicht zu schneien. Alina schüttelte den Schnee von ihrem Fell. Bald würden sie aufbrechen in Hoffnung Beute zu erlegen und es ihren Rudeln bringen zu können.

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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   So Apr 15, 2012 4:06 am






Blossom und Adán, zwei vierjährige Timberwölfe, liefen im zügigen Wolfstrab. Sie schwiegen. Blossom schaute sich um; der ganze Waldboden war mit Schnee bedeckt, kein Geräusch störte die Stille. Sie genoss diese Ruhe; im Moment reichte es ihr, einfach in der Gegend umherzuschauen und den Weg zum Treffpunkt an der linken Flanke des Betarüden zurückzulegen.
Aus dem Augenwinkel nahm sie eine Bewegung wahr. Ein Vogel war gerade sehr beschäftigt damit, die Körner vom Boden zu fressen und schien unaufmerksam bezüglich möglicher Bedrohnungen zu sein... Der wäre sicher eine leichte Beute...dachte die Timberwölfin bei dem Gedanken an ihren knurrenden Magen und wollte sich schon anschleichen, um den Vogel zu erlegen. Doch Adán hielt sie mit einem scharfen Blick davon ab. "Jetzt ist keine Zeit dafür", sagte er mit einem Blick auf die untergehende Sonne "wir müssen uns beeilen, um dort zu sein, bevor die Sonne untergeht"
Dann hielt er seine Nase in den Wind "es sind einige Wölfe in der Nähe. Das sind bestimmt die, mit denen wir jagen werden. Komm!" rief er und rannte los, dieses Mal schneller als zuvor.
Blossom war ein wenig genervt von seiner bestimmerischen Art, aber da Adán nun einmal ranghöher war als sie, musste sie gehorchen. Ganz davon abgesehen hätte ihnen ein Streit jetzt vermutlich auch nicht weiter geholfen. Also gallopierte sie dem dunkelgrauen Wolf hinterher.
Als die beiden an der Felswand ankamen, trafen sie auf eine große Gruppe von Wölfen. Blossom blieb erst einmal still; sie wartete darauf, dass Adán das Wort übernahm. Dieser tat es, nachdem er die anderen Wölfe kurz gemustert hatte, schließlich auch: "Seid gegrüßt. Ich bin Adán und das ist Blossom. Wir sind vom Kiowa Rudel"
Er hatte zu keinem bestimmten Wolf gesprochen, sondern die Worte an die ganze Gruppe gerichtet.

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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   Mo Apr 16, 2012 4:01 am

Daphne ergriff schnell als Erste das Wort: „Hallo, schön das ihr angekommen seid.“, begrüßte sie die Neuankömmlinge. „Ich wollte mich in dem Moment vorstellen, als ihr uns fandet. Ich bin Daphne aus dem Pallipes- Clan und das ist meine Schwester Rhonda“. Während sie die letzten Worte aussprach neigt sie ihren Kopf ihrer jüngeren Schwester zu. Ihre Blicke trafen sich und wieder einmal erinnerten sich die Schwestern gegenseitig daran, dass sie die letzte Hoffnung für ihr Rudel waren. Sie konnten nur nach einer erfolgreichen Jagd und mit ausreichend Nahrung zu ihrem so geliebten Clan zurückkehren. Ein Misserfolg bedeutete das Aussterben der Wölfe. Der Wind frischte plötzlich von neuem auf und die zwei Fähen wurden durch die schneidende Kälte aus ihren Gedanken gerissen. Ja, sie mussten sich beeilen. „Wir sind schon eine Weile hier und warten. Und bald werden wir aufbrechen müssen. Wenn die Sonne untergegangen ist, wird die Kälte noch unerträglicher.“ Bei diesen Worten schaute Daphne zu Electra, um eine Bestätigung ihrer Worte zu erhalten. Der Aufbruch nahte…
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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   Do Apr 26, 2012 4:24 am

Sphar straffte die Schultern und sprach aus, was alle hier wussten:"Die Zeit spielt gegen uns. Wir können es uns nicht erlauben, viel Zeit zu verlieren." Darauf atmete Phayra einmal tief durch. Natürlich hatte sie das gewusst, doch es war etwas anderes, es zu hören, als nur zu denken. Die Erinnerung an das Rudel, das sie zurückgelassen hatten, schmerzte. Würden sie es rechtzeitig schaffen? Würden sie wenigstens einen von ihnen je wieder lebend zu Gesicht kriegen? Die Aufbruchsstimmung breitete sich nun auch über Payra aus und auch sie ließ sich dies anmerken.
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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   Fr Apr 27, 2012 6:54 pm

„Dann lasst uns losgehen!“ sagte Electra zu den anderen, dann sprach sie weiter „ Wir werden versuchten unterwegs jagen zu gehen. Vielleicht läuft uns ja was vor die Schnauzte. Dann verlieren wir vorerst keine Zeit mit dem jagen“. Sie schaute Sphar an. Goldstern ging zu Sphar und stupste ihm an die Schulter. Er wollte ihn ein wenig aufmuntern. Schließlich trat Electra ein paar Schritte vor in der Hoffnung die anderen würden ihr folgen. Alina schaute zu Daphne und Rhonda sie sahen auch nicht gerade sehr fröhlich aus. Alina trottet hinter Electra her. Der Himmel wurde dunkler. Sie würden bestimmt noch die halbe Nacht laufen und später rast in einer Höhle oder so machen. Die letzten Flocken fielen auf den Boden, der Schneefall und der Wind hörten auf. Das war gut so konnten sie vielleicht Spuren von Tieren finden und ihnen folgen. Es fing an zu dämmern. Electra schaute zu Alina die nun fast neben ihr war.

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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   Mo Apr 30, 2012 9:15 pm

Auch Daphne und Rhonda folgten der Jagdgruppe. Da das Wetter sich etwas verbessert hatte, war die Kälte nicht mehr so sehr wie zuvor zu spüren. Doch der eiskalte, harte Schnee ließ schnell die Pfoten der Schwestern schmerzen. Wahrscheinlich auch die der anderen Wölfe. Doch die Truppe musste weiterlaufen. Schwächen duften nicht gezeigt werden. Niemand würde eine Pause einlegen.
Die Wölfe liefen und liefen. Manchmal trabten sie, dann liefen sie wieder langsamer. Der Vollmond schien auf alle herab. Und auch einige Sterne waren am Himmel zu sehen. Diese wurden ab und zu von Wolken bedeckt und dann wieder freigelassen. „Laufen wir wirklich die ganze Nacht?“ flüsterte Rhonda ihren älteren Schwester zu. „Wahrscheinlich.“ gab Daphne in gedämpfter Lautstärke zurück. Nicht jeder brauchte ihr Gespräch zu verfolgen. Das war endgültig. Der Marsch würde die ganze Nacht in Anspruch nehmen. Die Wolfstruppe lief noch eine Weile. Doch plötzlich knackte es auf der Schneedecke. Rhoda brauchte nicht lange um zu erraten wer dieses Geräusch verursacht hatte. „Ein Wildkaninchen“, brachte sie hervor. Und genau in diesem Moment huschte ein kleines weißes Kaninchen über das Blickfeld der Wölfe. Die Anderen hatten es bestimmt auch bemerkt. Rhonda spannte die Muskeln an; bereit zum Sprung.
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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   Mo Apr 30, 2012 9:49 pm

Nachdem alle Wölfe Electra gefolgt waren, hatten sie schon viele Meilen in Richtung Süden zurückgelegt. Mittlerweile war es bestimmt schon ein Uhr am morgen. Die Nacht war mehr oder weniger erträglich und durch das sie sich bewegten war es ihnen auch nicht kalt.



Weitere Kaninchen kamen zum Vorschein, wahrscheinlich war in der Nähe eine Höhle wo sie wohnten. Goldstern machte ein Satz nach vorn und erwischte eines der weißen pelzigen Dinger. Es waren insgesamt 5-7 Stück!!!! Er sah wie neben ihm eine der Pallifähen , er konnte nicht genau erkennen welche es war, auch eins erwischte. Alina und Electra liefen nach links, schlugen ein paar Hagen ( dies war eine der Jagttechniken die sie zuvor von Henry gelernt hatten. Hinterherrennen - überholen - Hagen schlagen - und schnappen) und schließlich erwischten die beiden ein größeres Exemplar. Sie kamen zu den anderen zurück. Wer hatte von den anderen Wölfe noch eines erwischt!? Electra schaute sich nach den anderen um!

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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   Mo Apr 30, 2012 11:18 pm

Adán war noch voller Energie, auch nach so einem langen Marsch. Er hatte schon mehr Ausdauer bekommen als Blossom, die langsam anfing zu gähnen. Ihre Schritte waren weniger schwungvoll und das Laufen fiel ihr schwerer. Doch sie war sich sicher, vor keinem der anderen Wölfe eine Schwäche zu zeigen. Denn schließlich ging es hier nicht nur um ihr Rudel, sondern ebenso um die der anderen Wölfe, und die durfte sie ebenso wenig im Stich lassen! Also trabte sie weiter, dicht hinter Adán. Immerhin war dort schon eine Spur in den Schnee getreten und es fiel ihr leichter, dort zu laufen, als wenn sie an anderen Stellen immer wieder einbrechen würde.
Und als beide so ihren Gedanken nachhingen, durch den bis jetzt beutelosen Wald laufend, hätten sie fast die Kaninchen direkt vor ihnen übersehen.
Von dem einen auf den anderen Moment war Blossom wieder wach; das Adrenalin schoss auch durch die Adern von Adán, der sogleich einem Kaninchen hinterherjagte, das schon auf der Flucht vor den übrigen Wölfen davonschoss. Seine Schritte wurden größer und schneller; vor seinen Augen schlug das Kaninchen weiterhin Haken, um ihn zu täuschen. Doch er Wolf fiel darauf nicht hinein, schließlich war dies nicht das erste Kaninchen, dem er hinterherjagte. Als er letztendlcih nah genug dran war, stürzte er sich mit weit aufgerissenem Maul auf das Kaninchen; es zappelte noch ein paar Sekunden, dann war es tot. Zufrieden mit dem Fang trabte Adán zurück zu den anderen Wölfen, die offensichtlich auch erfolgreich waren. Dann fiel sein Blick auf Blossom; sie hatte wohl keines gefangen. Gerade kam sie aus der entgegengesetzten Richtung angerannt, doch mit einem leeren Maul. Adán warf ihr einen ein wenig verächtlichen Blick zu, sagte jedoch nichts weiter. Offensichtlich hatte die Fähe sich nicht genug angestrengt; das war jedenfalls seine Auffassung der Situation.
Blossom ärgerte sich über den herablassenden Ausdruck auf dem Gesicht des Rüden aus ihrem Rudel. Sie hatte ja wirklich versucht, dieses Kaninchen zu erlegen, doch es war einfach zu schnell und flink gewesen. Es musste ein noch sehr junges gewesen sein; da wäre ohnehin nicht viel dran gewesen, dachte sie sich. Natürlich war sie enttäuscht, dass sie nun keine Nahrung beisteuern konnte, wo fast jeder andere Wolf etwas erlegt hatte. Doch das war nun einmal so und sie fand es unfair, dass Adán ihr diesen Misserfolg so offensichtlich zum Vorwurf machte. Sie war darauf bedacht, Abstand von ihm zu halten und setzte sich zu Alina und Electra.

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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   Fr Mai 11, 2012 7:00 am

Im einen Moment waren die Geschwister noch in Gedanken vertieft, im nächsten wurden sie von Hunger und Instinkt gesteuert. Während Sphar einem Beutetier nachhetzte, stürzte Phayra sich mit einem gezielten Sprung gleich auf ein anderes. Ein gezielter Biss und das winzige Herz verstummte. Das Adrenalin machte die Fähe etwas berauscht. Zur gleichen Zeit war Sphar noch hinter dem Pelztierchen her. Er wusste zwar nicht so recht, wo er war, doch er hatte seiner Beute gegenüber einen Vorteil. Zwar war das kleine Wesen alles andere als schwerfällig, jedoch fand es im Tiefschnee schwerer Halt. So war es nur eine rage der Zeit, bis der Rüde es fasste und tötete. Es roch so gut, dass er es am liebsten an Ort und Stelle verspeist hätte, doch er wusste, dass er damit nicht durchkommen würde. So kam es, dass ausnahmsweise die Vernunft in ihm siegte und er die Nahrung zurück zu den anderen Wölfen brachte. Erfreut sah er, dass auch die anderen Erfolg gehabt hatten. Nur eine der großen, dunklen Wölfe konnte keine Beute vorweisen. Sie schien keinen besonders niedrigen Rang zu haben, daher war er sich sicher, ein anderer Wolf ihres Rudels würde seine Beute mit ihr Teilen. Würde dies nicht der Fall sein, könnte er sich bereiterklären, seine Jagdbeute zu teilen. Immernoch rochen die vielen Wölfe fremd, doch inzwischen konnte er die Gerüche deutlich voneinander unterscheiden. Keine undefinierbare Wolke aus Fremde, sondern viele einzelne Gerüche: Unter anderem lag der unmissverständliche Duft der Alphafähe in der Luft und Sphar wusste, dass dies der Grund war, aus dem seine Schwester einen unauffälligen Abstand zu Electra hielt. Sphar wunderte sich nicht, dass die offenbar keinerlei Konkurenz in den anderen Fähen sah. In einem solch schlechten Jahr dachte wohl selbst eine Alphafähe nicht an Fortpflanzung. Obwohl in letzter Zeit viele Wölfe gestorben waren, würden vermutlich eher wenige Fähen läufig werden. Oder irrte er sich? Derartige Unruhe würde die Jagd vermutlich nicht gerade erleichtern. Es blieb nur das Abwarten. Außerdem war es momentan der Hunger, der Sphar im Griff hatte. Da war er nicht der Einzige.
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BeitragThema: Re: Jagd im Süden I Quest   So Mai 13, 2012 7:42 am

Alle Wölfe kamen zusammen und setzen sich auf den Schnee unter ihnen. Insgesamt hatten sie 7 Kaninchen erlegt .Darunter ein ziemlich großes.
Blossom hatte keines erlegt was aber nicht so schlimm war. Schließlich konnten sie ja teilen. Blossom kam zu Electra und Alina. Electra schaute die anderen zufrieden an. Alina ging zu Goldstern und die beiden teilten sich Goldsterns Kaninchen. Electra und Blossom teilen ebenfalls. Die anderen hatten also dann noch jeweils eins für sich. Electra nahm sich vor Blossom irgendwann die Jagttechnik von Henry zu erklären und zu zeigen. Dann ergriff Electra das Wort:“ So ich hoffe das alle jetzt mehr oder weniger satt sind. Am besten suchen wir und jetzt eine Höhle oder so, damit wir da übernachten können. Es ist wichtig das wir uns für die Jagt, die uns morgen bevor stehen wird uns ausmachen wer welche Position in der Jagt übernimmt. Damit wir auch etwa erwischen.“ Es wurde immer kälter der Wind fing an zu pfeifen.

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